- Methoden
des Pharmamarketing
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Zielgruppe:
Ärzte
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Der Arzt als
Inhaber des Rezeptblocks verfügt über eine
entscheidende Marktmacht. Vorrangiges Ziel des Pharmamarketings
ist deshalb die Beeinflussung des ärztlichen
Verschreibungsverhaltens. Erreicht wird dieses Ziel in erster
Linie durch einen Mix aus Wissens- und Beziehungsmanagement.
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Wie
funktioniert das in der Praxis?
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Es sind
hauptsächlich die Erkenntnisse über das
Weiterbildungsverhalten von Ärzten, die genutzt werden um
die Interessen des Pharmaunternehmens sehr gezielt, d. h. ohne
größere Streuverluste durchzusetzen.
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Ärzte
informieren sich über:
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Beziehungsnetze
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Internet
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Kongresse
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Fachzeitschriften
& Bücher
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Pharmavertreter
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Dies sind die
Ansatzpunkte für ein strategisches Pharmamarketing, von dem
selbstverständlich auch der Arzt profitiert. Er erhält
lukrative Honorare, z. B. nicht unerhebliche
Aufwandsentschädigungen für die Mehrarbeit durch
Teilnahme an der Studie. Das Besuchen von Fachkongressen ist für
Ärzte eine attraktive Möglichkeit die aktuellen
Entwicklungen ihres Fachgebietes zu verfolgen. Die Werbeanzeigen
der Pharmaunternehmen in Fachzeitschriften tragen dazu bei die
Heftkosten für den ärztlichen Abonnenten gering zu
halten. Oft hochaktuelle und dank journalistischen Know-hows
zielgruppengängige Texte im Rahmen von Internetseiten
werden dem Ärztepublikum sogar kostenlos zur Verfügung
gestellt.
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Europäisches
Pharmamarketing
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Klinische
Studien im Dienst des Pharmamarketings
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Pharmamarketing.
Ein Leitfaden für die tägliche Praxis
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- Welche
Methoden werden eingesetzt?
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Seeding-Trials
(Anwendungsbeobachtung, Phase-IV-Studie)
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Das
Pharmaunternehmen initiiert und finanziert eine
produktfreundliche Studie, die als Argumentationshilfe dient,
wenn es darum geht, den Launch (Markteinführung) von neuen
Medikamenten entsprechend erfolgreich zu gestalten.
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Fortbildungsveranstaltungen
(Seminar, Kongress)
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Finanzielle
Aufwendungen für Teilnahmegebühren,
Informationsmaterial, Rahmenprogramm, Reise- und
Unterbringungskosten werden vom Pharmaunternehmen übernommen.
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Produktpräsentationen
(Ärzteinformationsabend,
Promotionsveranstaltung)
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Es werden
linientreue Referenten mit regionalem oder nationalem Einfluss
engagiert die von der Marketingabteilung des Unternehmens bzw.
von Kommunikationsagenturen vorbereitete oder korrigierte
Vorträge halten. Der entscheidende Vorteil dieser
Vorgehensweise besteht in dem im Gegensatz zum Pharmaunternehmen
neutraleren, positiveren Image der gewählten
Meinungsbildner. Dies gilt insbesondere bei Marketingzielen wie
dem Disease Mongering (Krankheiten erfinden, z. B. durch
Veränderung von Referenzwerten).
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Publikationen
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1. klassische
Werbung (Anzeigen, Werbebriefe, Broschüren)
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2. kostenlose
Hauszeitungen
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3. Homepage
(Newsletter, arztspezifische Login-Bereiche)
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4. über
Kommunikationsagenturen
plazierte Artikel in Ärztejournalen und Fachzeitschriften
(Guerilla-Marketing)
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Eine vom
Pharmaunternehmen beauftragte Kommunikationsagentur wird mit dem
Verfassen eines produkt- oder konzernfreundlichen Textes
beauftragt. Nachdem ein solcher Ghostwriter einen entsprechenden
Fachartikel geschrieben hat wird ein namhafter Experte des
jeweiligen Fachgebietes gesucht, der gegen ein Honorar seinen
Namen darunter setzt und diesen Text seiner Publikationsliste
hinzufügt.
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Praxissoftware
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Software wird
direkt vom Pharmaunternehmen oder über Mittler kostenlos
bzw. zu besonders günstigen Konditionen zur Verfügung
gestellt. Die Software ist i.d.R. so programmiert, dass bei
Eingabe einer Diagnose so weit möglich als erstes die
Produkte des jeweiligen Pharmaunternehmens angezeigt werden.
Theoretisch ist es möglich (wenn auch datenschutzrechtlich
verboten), dass bei Internet-PCs während Online-Sessions
Daten über den Benutzer unbemerkt gesendet werden oder dies
während der über Wartungsverträge geregelten
Updates geschieht.
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Give-Aways
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(Werbegeschenke,
Poster, Informationsbroschüren, Nachdrucke aus
Fachzeitschriften)
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Einstiegstexte:
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Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
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5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
-
Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
-
Praxisbeispiele:
-
Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
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Checklisten:
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Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
Werbemittel
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