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13.03.10
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Spendensammeln
an der Grenze des guten Geschmacks
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Es
ist mir in letzter Zeit vermehrt passiert, dass ich mich über
dreiste Spendensammler geärgert habe. Ein Beispiel:
Vergangene Woche klingelt es frühmorgens bei mir zu Hause
an der Tür. Nicht nur einmal, sondern mehrere Male
hintereinander „Sturm“. Zusätzlich wurde gegen
die Tür geklopft. Da würde wohl jeder etwas Dringendes
vermuten. Als ich öffne, stehen da zwei Vertreter eines
Rettungsdienstes in voller Dienstkleidung. Woran hätten Sie
gedacht? Der ein oder andere sicher auch wie ich, dass dem
Partner auf dem Weg zur Arbeit etwas passiert ist. Was folgte
war aber Gott-Sei-Dank keine Schreckensnachricht, sondern
stattdessen ein aggressives Fordern von Spenden für ein
Kinderhospiz. So oder ähnlich bewusst den potentiellen
Geber „emotionalisieren“ um dann mit Druck
Spendengelder zu "erbitten" empfinde ich als
Frechheit!
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- 16.12.09
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Weihnachtszeit
ist Spendenzeit
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Oft wird die
mangelnde Spendenberichterstattung kritisiert. So gibt es
beispielsweise keine gesicherten Erkenntnisse über das
jährliche Spendenaufkommen in Deutschland. Schätzungen
zufolge sollen es ca. 5 Milliarden Euro sein, wobei jeder
Bundesbürger im Durchschnitt ca. 50 Euro pro Jahr spendet.
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Zur
Frage, wer in Deutschand spendet gibt es eine interessante
Arbeit von Eckhard Priller und Jana Sommerfeld (50seitiger
PDF-Download).
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Demnach
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- spenden Frauen
häufiger als Männer.
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- steigt die
Spendenbereitschaft prozentual mit dem Haushaltseinkommen.
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- spenden
religiöse und gesellschaftliche aktive Menschen
bereitwilliger.
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- geben höher
gebildete Berufstätige eher als gering gualifizierte
Personen.
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- ist die
Spendenbereitschaft bei Rentnern und Hausfrauen am größten.
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02.11.09
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Social
Sponsoring. Zukunftstrend Cause-Related-Marketing
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Ein Zukunftstrend
des Social Sponsoring sind Cause-Related-Marketing-Kampagnen.
Von Cause-Related-Marketing oder "erlösbezogener und
zweckgebundener Werbung" ist die Rede, wenn
Wirtschaftsunternehmen ein Produkt mit der Aussage bewerben,
dass ein genau definierter Anteil der Verkaufsgewinne einem
sozialen Zweck bzw. einer gemeinnützigen Organisation zu
Gute kommen.
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30.09.09
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Kommerzielle
Werbung auf Internetseiten von NPO's - passt das zusammen?
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Bereits seit
etlichen Jahren werben klamme Bildungsanbieter um
zahlungskräftige Werbekunden die im zweimal jährlich
veröffentlichten Programmheft Anzeigen schalten. Das Ziel
ist es durch die zusätzlichen Einnahmen qualitativ bessere
Programmhefte gestalten zu können. Warum also nicht auch
auf Online-Werbung setzen um die Homepage zu finanzieren? Die
klare Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung
vorausgesetzt liegt hier ein nicht unerhebliches Potential
welches ausgeschöpft werden kann.
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11.06.09
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Berufsbild
Pressesprecherin in Non-Profit-Organisationen
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Abgesehen
von den großen NPO-Riesen leistet sich kaum eine
Einrichtung eine/n qualifizierte/n PressesprecherIn. Da wundert
es nicht, dass es den Führungskräften und/oder
Marketingverantwortlichen in deren Aufgabenbereich die
Pressearbeit fällt an Know-how mangelt. Um so mehr da
diesbezüglich bisher ein echtes Vakuum in der Fachliteratur
herrschte. Jetzt leistet Nina Liftenegger-Röhl mit ihrem
erst kürzlich erschienenen Buch "Berufsbild
Pressesprecherin in Non-Profit-Organisationen"
einen wichtigen Beitrag zu mehr Professionalisierung.
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15.03.09
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"Ego-Googeln"
... wer sind eigentlich die Besucher meiner Homepage?
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Glaubt man den
Statistikern haben sich über 90 % aller Internetnutzer
schon einmal selbst gesucht, d.h. ihren eigenen Namen bei Google
& Co eingegeben. Eigentlich sollte man das "Ego-Googeln"
allen NPO-Verantwortlichen auch empfehlen, denn man erfährt
nicht nur Wissenswertes über seine Kunden und das Image der
eigenen Organisation, sondern man stösst zuweilen auf
höchst interessante Informationen die einem die
Suchmaschinen sonst vorenthalten. Vielleicht kennen Sie das
Problem? Man sucht nach Wissenswertem zum Thema "Social
Marketing" und erhält nichts als ellenlange Listen von
Werbeagenturen angezeigt ...
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Deshalb an dieser
Stelle eine kleine Auswahl interessanter Texte meiner
Homepage-Besucher:
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Irina Klumbies,
Melanie Weyer "Begriff
des Social Campaignings"
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Bernhard Kuntz
"Weiche
Ware Bildung - Ohne Marketing kein Markt"
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Jan Oggier
"Organisation
und Vermarktung einer Non-Profit Organisation am Beispiel der
Stiftung Altes Turtmann"
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Timo Nowak
"Optimierungsmöglichkeiten
einer Arztpraxis"
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25.01.09
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Social (Media)
Marketing
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Die
manchmal wenig reflektierte Verwendung des Ausdrucks Social
Marketing führt immer häufiger zu Missverständnissen.
Deshalb an dieser Stelle eine kurze Begriffsklärung ...
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Das klassische
Social Marketing ist die
strategische Planung, Durchführung und Erfolgskontrolle von
Marketingmassnahmen für Organisationen, die nicht vorrangig
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, sondern deren
Hauptanliegen die Erreichung sozialer Ziele ist.
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Deshalb halte ich
es für irreführend das soziale
Engagement von Wirtschaftsunternehmen
ebenfalls als Social Marketing zu bezeichnen (vgl. Steffen Heil
"Social
Marketing: Chancen in der Öffentlichkeitsarbeit und
Mitarbeiterbindung"
Medienhandbuch) und bevorzuge Begriffe wie Social Sponsoring
oder Cause-Related-Marketing.
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Vollständig
davon abzugrenzen ist auch das Social
Media Marketing, eine Spielart des Online-Marketings
die Social Media-Angebote (Twitter, Facebook, Xing, Mister Wong
...) zu Marketingzwecken nutzt. Sinn und Zweck? Homepage-Traffic
generieren, Kunden akquirieren, Online-Reputation verbessern ...
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zum Inhaltsverzeichnis
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Einstiegstexte:
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Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
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5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
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Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
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Praxisbeispiele:
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Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
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Checklisten:
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Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
Werbemittel
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