- Kommerzielle
Werbung auf Internetseiten von NPO's - passt das zusammen?
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Bereits seit
etlichen Jahren werben klamme Bildungsanbieter um
zahlungskräftige Werbekunden die im mehrmals jährlich
veröffentlichten Programmheft Anzeigen schalten. Das Ziel
ist es durch die zusätzlichen Einnahmen qualitativ bessere
Programmhefte gestalten zu können. Egal ob
Selbsthilfegruppe, Sportverein oder Kirchengemeinde - immer mehr
kleine Non-Profit-Organisationen sind auf Anzeigenkunden
angewiesen um die Kosten für ihre Publikationen zumindest
teilweise zu refinanzieren.
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Warum also nicht
auch auf Online-Werbung setzen um die Homepage zu finanzieren?
Die klare Trennung von redaktionellem Inhalt und Werbung
vorausgesetzt liegt hier durchaus ein Potential welches
ausgeschöpft werden kann. Selbst wenn hohe Gewinne nur
selten erzielt werden, bei einer halbwegs gut gestalteten
Internetseite reichen die Einnahmen durch die Online-Werbung
immer aus um diese zu refinanzieren und das ist gerade für
kleinere NPO's mit einem sehr geringen Budget eine
Erleichterung.
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Welche
Möglichkeiten gibt es?
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Das klassische
Affiliate Marketing bei dem Webseitenbetreiber
(Affiliates od. Publisher) von den jeweiligen Unternehmen
(Advertiser) zur Verfügung gestellte und mit einer
speziellen Partner-ID versehene Banner auf ihren Internetseiten
einbinden. Dazu gehören die Partnerprogramme einzelner
Unternehmen z.B. Amazon sowie Partnerprogrammnetzwerke.
Bei ersteren ist die Möglichkeit Deeplinks auf bestimmte
Produkte zu setzen der entscheidende Vorteil, denn nur über
Werbung die einen Zusatznutzen für den Homepagebesucher
bietet lassen sich Umsätze erzielen. Bei letzteren liegen
die Vorteile für den Affiliate zum einen darin, dass er
sich nur einmal anmelden muss und dann unter den Angeboten sehr
vieler unterschiedlicher Unternehmen auswählen kann und zum
anderen wird die Auszahlungsgrenze (meist 25,- EUR) i.d.R.
schneller überschritten. Vergütet wird sehr selten
nach pay-per-view (Anzahl der Seitenaufrufe), selten nach
pay-per-click (Anzahl der Clicks), häufiger nach
pay-per-lead (Vordefinierte Aktion, z.B. Newsletter-Anmeldung )
oder immer nach pay-per-sale (Kauf eines Artikels).
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Partnerlink -
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- Da
die Erfolgsquoten bei der klassischen Bannerwerbung stark
rückläufig sind wurden weitere Marketingmethoden
entwickelt. Hierzu zählt die kontextsensible Werbung
bei der speziell auf den Inhalt einer Internetseite
ausgerichtete Textlinks eingeblendet werden. Die Bezahlung
erfolgt nach pay-per-click. Für den Webseitenbetreiber ist
diese Art der Werbung deutlich weniger arbeitsintensiv, weil er
den HTML-Code nur ein einziges Mal einbinden muss und dann
automatisch wechselnde Inhalte angezeigt werden. Ein
empfehlenswerter Anbieter kontextsensibler Werbung ist Contaxe.
Bekannter und weit verbreiteter ist Google Adsense. Wem es
vorrangig ums Geld verdienen geht wird sich für Google
Adsense entscheiden. Wer hingegen der oft kritisierten
Daten-Sammelleidenschaft kritisch gegenübersteht wird sich
eher gegen Google Adsense entscheiden.
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Für
Non-Profit-Einrichtungen ist diese Art der Werbung allerdings
nicht ganz unproblematisch, weil sie die Kontrolle über die
Art und Inhalte der auf ihrer Homepage eingeblendeten Werbung
zumindest teilweise abgeben. So passt die automatisch generierte
Werbung nicht immer so zum Inhalt wie man sich das als
Webseitenbetreiber wünschen würde. Wenn der Anbieter
nicht genug thematisch passende Anzeigenkunden hat, kann es
ausserdem vorkommen, dass zeitweise keine Anzeigen eingeblendet
werden. Dies kann man verhindern indem man auch zufällige,
d.h. nicht nur themenrelevante Werbeeinblendungen zulässt
und ungewollte Anzeigen lassen sich auch blockieren. Bezahlt
wird normalerweise nach pay-per-click.
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Der zweite
erwähnenswerte Bereich ist der Verkauf von Backlinks.
Dabei werden Links von anderen Seiten auf der eigenen Seite
angezeigt und entsprechend vergütet. Entweder bei jeder
Buchung durch manuelle Direktverlinkung des Webmasters oder
einmalig durch Einbindung eines PHP-Codes. Die dazu
erforderliche technische Abwicklung und Vermittlung zwischen
Anbietern und Käufern von Textlinks übernehmen
sogenannte Backlink-Händler wie z.B. Teliad oder
Backlinkseller. Selbstverständlich kann jeder
Webseitenbetreiber Einfluss auf die angezeigten Links nehmen,
d.h. Angebote annehmen oder ablehnen. Wenn man sich für die
zweite Variante entscheidet, erfordert dies aber eine
regelmässige Überprüfung der eigenen
Internetseite und Kontrolle der Links. Die Vorteile liegen hier
zum einen in einem regelmässig ausgezahlten Betrag und zum
anderen lassen sich Einnahmen auch bei nur wenig Traffic z.B.
auf Nischenseiten oder Seiten mit lokalem Bezug erzielen. Wie
viel Geld für einen Backlink bezahlt wird, hängt von
vielen verschiedenen Faktoren (Google-Pagerank, Anzahl der
externen Links usw.) ab
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Eine weitere
Möglichkeit ist die Direktvermarktung von Werbeflächen
auf der eigenen Internetseite. Dies ist am aufwendigsten zu
realisieren, weil nicht nur entsprechendes technisches Know-how
vorhanden sein muss sondern beispielsweise auch die Kundenaquise
vorangetrieben und die erforderlichen Verträge selbst
gestaltet werden müssen. Der Vorteil der Direktvermarktung
von Werbeflächen liegt darin, dass die "Zwischenhändler"
entfallen wodurch die Einnahmen ca. 30% höher ausfallen.
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Darüber
hinaus gibt es noch andere Möglichkeiten um mit der eigenen
Homepage Geld zu verdienen, die ich allerdings für nicht
empfehlenswert halte und von denen ich deshalb abraten würde.
So ist im Bereich der Gesundheitspublikationen der Einsatz von
"Mietmäulern" sehr weit verbreitet. Das sind
Journalisten, Webseitenbetreiber, Ärzte,
Selbsthilfevertreter usw. die Texte im Sinne pharmazeutischer
Unternehmen schreiben und dafür bezahlt werden.
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Fazit: Nach meiner
Einschätzung ist kommerzielle Werbung auf Internetseiten
von NPOs eine vertretbare Möglichkeit um die Kosten für
die Homepage zu refinanzieren. Allerdings sollte man ein klares
Konzept haben, dabei sehr sorgfältig vorgehen und die
Homepage auf keinen Fall mit Werbeanzeigen überladen.
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Einstiegstexte:
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Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
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5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
-
Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
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Praxisbeispiele:
-
Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
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Checklisten:
-
Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
Werbemittel
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