- Gestaltung
einer Homepage
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Die Homepage
unterscheidet sich von anderen Werbemaßnahmen zum einen
dadurch, dass Kunden im Internet gezielt nach Informationen
suchen und aktiv eine Homepage anwählen, weil sie an den
dort veröffentlichten Inhalten interessiert sind. Zum
anderen muss berücksichtigt werden, dass sowohl die
technische Ausstattung als auch die Internetkompetenz der
Benutzer sehr stark variieren kann.
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Domainname
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Die Adresse einer
Homepage (Domain) sollte möglichst so gewählt werden,
dass der Bezug zur Organisation oder zum vorherrschenden Thema
auf den ersten Blick deutlich wird. Weder starke, nicht
allgemein bekannte, Abkürzungen noch mehr als 20 Zeichen
lange Namen sind dabei empfehlenswert.
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Die Kosten für
eine Toplevel-Domain mit der Endung „.de“ liegen bei
12,- EUR/Jahr. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein sich
den eigenen Namen unter mehreren Endungen (.com, .org., .net,
.info) registrieren zu lassen und auf die gleiche Webseite
umzuleiten um beispielsweise eine Verwechslungsgefahr mit
Konkurrenzunternehmen auszuschliessen.
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Kostenlose
Subdomains mit Endungen wie zum Beispiel „.de.vu“
wirken unprofessionell und sind deshalb nur für private,
nicht kommerzielle Homepages empfehlenswert.
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Webspace-Angebote
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Es gibt zahlreiche
Anbieter von kostenlosem Speicherplatz auf einem mit dem
Internet verbundenen Server (Webspace). Als Gegenleistung
erfolgt meist entweder die Einblendung eines Werbefensters
(Pop-Ups) beim Seitenaufruf oder die Aufschaltung eines
dauerhaft sichtbaren Werbebanners. Die meisten Internetnutzer
haben einen Pop-Up-Blocker installiert und bei einigen Providern
kann die Bannerwerbung auch unterdrückt werden. Wenn aber
letzteres nicht geht, sollte ein kostenpflichtiges Angebot
gewählt werden. Diesbezüglich gibt es sehr viele
unterschiedliche Möglichkeiten. Für kleinere
Organisationen oder Privatpersonen ist Webhosting die
kostengünstigste Möglichkeit. Dabei stellt ein
Provider ab ca. 10 EUR/Jahr Webspace auf seinem Webserver zur
Verfügung, auf den die Homepage hochgeladen oder auch
direkt dort bearbeitet werden kann.
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Traffic
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Je nachdem wie
stark die Homepage später frequentiert wird, kommen noch
zusätzliche Kosten für den Datenverkehr (Traffic)
hinzu. Zwischen 1 – 5 Gigabyte Traffic sind in einem
üblichen Webspace-Paket ohnehin enthalten, aber das ist bei
sehr hohen Besucherzahlen oftmals nicht ausreichend, so dass für
einen Mehrverbrauch an Traffic zusätzliche Entgelte zu
verrichten sind.
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Technische
Umsetzung
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Für die
Programmierung und Pflege aufwendiger Homepages wird oft ein
Webdesigner benötigt und muss entsprechend (50 – 75
EUR/Stunde) vergütet werden. Einfache Webseiten können
aber auch mit weit verbreiteten Designerprogrammen wie
Frontpage, d. h. ohne HTML-Kenntnisse selbst gestaltet werden.
Eine dritte Möglichkeit ist die Erstellung eines
Basis-Designs durch einen Web-Designer, der zudem ein
Content-Managment-System installiert über das die Inhalte
später unkompliziert vom Homepage-Betreiber eingestellt
werden können.
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(Corporate)
Design
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Das Design dient
keinem Selbstzweck, sondern sollte den passenden Rahmen für
den Inhalt bilden. Überflüssig sind insbesondere
Intros (Animationen beim Aufruf einer Internetseite), die meist
nur beim ersten Besuch einer Homepage kurz betrachtet und bei
allen folgenden Betrachtungen als störend empfunden und
entsprechend schnell weggeklickt werden.
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Selbstverständlich
muss auch die Homepage im charakteristischen Corporate Design
der Organisation gestaltet werden. Wichtigstes Element ist das
Logo, welches auf jeder Seite deutlich sichtbar an der gleichen
Stelle positioniert werden sollte.
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Entscheidend ist
ausserdem, dass für eine optimale Lesbarkeit Text- und
Hintergrundfarbe sehr gut aufeinander abgestimmt sind.
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Bedienbarkeit
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Jede Homepage
sollte auch von weniger erfahrenen Internetbenutzern leicht
bedient werden können, d. h. sie sollte möglichst
einfach und übersichtlich strukturiert sein, damit die
Navigation intuitiv nachvollziehbar ist. Außerdem sollten
zur besseren Orientierung die Unterseiten gleich aufgebaut sein
und von allen Unterseiten eine Rückkehrmöglichkeit auf
die Hauptseite vorhanden sein.
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Informative
Inhalte
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Neben einer
ansprechenden Gestaltung sind die dargebotenen Inhalte der
entscheidende Erfolgsfaktor. Eine Homepage ist eine gute
Möglichkeit um in kurzer Zeit Öffentlichkeit
herzustellen und Informationen weiterzugeben. Deshalb werden
immer häufiger umfangreiche Informationsbroschüren,
komplette Programmhefte etc. als PDF-Datei zum Download
angeboten. Dieser Vertriebsweg ist für die Institution sehr
kostengünstig, weil die Druckkosten auf den Empfänger
verlagert werden. Weniger umfangreiche Inhalte sollten aber
zusätzlich auch direkt auf der Homepage veröffentlicht
werden, weil jeder Download eine Barriere darstellt. Hinzu kommt
häufig die Angst den eigenen Rechner beim Download mit
Viren etc. zu infizieren. Außerdem werden viele der
heruntergeladenen Dateien bereits Sekunden nach dem ersten
Öffnen wieder gelöscht, weil sie inhaltlich nicht die
gesuchte Information enthalten.
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Impressum
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Ein aussagefähiges
Impressum ist gesetzlich vorgeschrieben und muss nicht nur von
der Hauptseite, sondern auch von jeder Unterseite aus direkt
erreichbar sein. Folgende Informationen enthält ein
gesetzeskonformes Impressum:
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- Vor- und
Nachname
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- Straße und
Hausnummer
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- Postleitzahl und
Wohnort
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- eMail-Adresse
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- Telefonnummer:
Bei privaten Seiten kann unter Umständen darauf verzichtet
werden.
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- Bei
redaktionell-journalistischen Texten muss ein inhaltlich
Verantwortlicher benannt werden (vgl. § 6 TDG u. § 10
MdStV).
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- Registergericht,
Registernummer (für im Handelsregister eingetragene
Unternehmen)
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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (für
umsatzsteuerpflichtige Unternehmen)
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Animationen
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Alles, was sich
bewegt, zieht zunächst einmal die Aufmerksamkeit des
Betrachters auf sich. Sparsam eingesetzt, können bewegte
Elemente eine echte Bereicherung sein, aber die nahezu
unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten führen leider
nicht selten dazu das Webmaster über das Ziel hinaus
schießen und vom Intro über bewegte Grafiken,
blinkende Werbebanner, News-Ticker, Soundclips, Videos, Webcams
sämtliche Animationen einsetzen.
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Deshalb gilt:
Weniger ist manchmal mehr!
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- - Partnerlink (Werbeplatz Nr. 1) -
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- Werbung
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Der Erfolg von
Werbebannern ist umstritten – nicht zuletzt deshalb weil
sie bei den meisten Internetnutzern ausgesprochen unbeliebt
sind. Die oft am oberen Seitenrand positionierten Werbebanner
werden zwar direkt nach dem Aufruf einer Seite kurz betrachtet,
aber dann mehr oder weniger ignoriert (Banner-Blindness-Effekt).
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Das Installieren
von Werbebannern auf der eigenen Homepage, um eine zusätzliche
Einnahmequelle zu erschließen, ist deshalb nur wenig
lohnenswert und reicht bei weniger besuchten Internetseiten kaum
zur Refinanzierung aus. Bannerwerbung wird heutzutage meist nach
„pay per sale“ (z.B. Amazon), seltener "pay per
click" (z.B. Google Adsense, Contaxe oder Adinside) und
kaum noch nach „pay per view“ vergütet. Wird
dennoch Fremdwerbung eingesetzt sollte diese das eigene Angebot
ergänzen und möglichst einen Zusatznutzen für die
Besucher beinhalten. Es gibt zahlreiche Anbieter von
Partnerprogrammen die heutzutage fast alle in Netzwerken
zusammengeschlossen sind, z.B. affili.net, zanox.de usw.
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Eine einträgliche
Möglichkeit um mit der eigenen Internetseite Geld zu
verdienen ist aktuell der Verkauf von Textlinks. Dies lohnt sich
auch bei weniger gut besuchten Internetseiten und garantiert ein
festes monatliches Einkommen.
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Site Promotion
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Um den
Bekanntheitsgrad einer Homepage zu steigern gibt es verschiedene
Möglichkeiten,
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wie z. B.:
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Suchmaschinenoptimierung, z. B. Metatags (Schlüsselwörter
für Suchmaschinen) einrichten.
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- Bei den
wichtigsten Suchmaschinen (Google, Yahoo, MSN) eintragen.
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- Die Seite bei
Verzeichnissen (Open Directory Project, Internetbibliothek)
anmelden.
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- Verweise bei
themenrelevanten Wikipedia-Artikeln setzen
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- Scripte
einsetzen, die für Verbreitung sorgen, z.B. Social
Bookmark, Tell-A-Friend, Newsletter
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- Pressearbeit
über Online-Presseportale (openpr.de, pressemitteilung.ws)
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- Die Domain auf
Geschäftpapieren, Werbemitteln etc. angeben.
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Regelmässige
Pflege
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Es reicht nicht
aus, einfach nur eine Homepage online zu stellen und das Thema
Internetpräsenz damit als erledigt abzuhaken. Eine Homepage
muss in regelmässigen Abständen gepflegt werden, damit
die Internetnutzer wiederkommen. Dazu gehört, dass inaktive
Links entfernt, Inhalte aktualisiert, unerwünschte
Werbeeinträge aus Foren und Gästebüchern gelöscht
werden usw.
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Kontaktaufnahme
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Das Wichtigste:
eine angemessene Reaktion auf Anfragen per eMail. Die übliche
Reaktionszeit für die Beantwortung einer eMail liegt bei 1
– 2 Tagen. Ausgestaltete Formulare mit diversen
Pflichtfeldern und einem winzigen Eingabefeld für das
eigentliche Anliegen sind absolut nicht empfehlenswert. Sie
bilden eine echte Barriere für die erste Kontaktaufnahme.
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zum Inhaltsverzeichnis
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Einstiegstexte:
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Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
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5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
-
Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
-
Praxisbeispiele:
-
Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
-
Checklisten:
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Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
Werbemittel
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