- Gestaltung
eines Plakats
-
-
Die meisten
Plakate werden im Bildungs- und Gesundheitsbereich eingesetzt,
um gezielt auf Vortrags- und Seminarreihen oder auch einzelne
Veranstaltungen hinzuweisen. Um Plakate diesbezüglich als
erfolgreichen Werbeträger zu nutzen, sollten bei der
Gestaltung, neben dem Corporate Design, insbesondere die
nachfolgend aufgeführten Aspekte berücksichtigt
werden.
-
-
Plakatflächenträger
-
-
Bevor es an die
detaillierte Plakatgestaltung geht, wird zunächst
festgelegt, wo das Plakat später veröffentlicht werden
soll. Wird es an einer Litfasssäule mit dem
Nassklebeverfahren aufgebracht, ist Witterungseinflüssen
ausgesetzt und muss sowohl bei Tageslicht als auch in der
Dämmerung wirken? Oder ist ein Trockenaushang an einer
Pinwand, in einem beleuchteten Glaskasten etc. geplant?
-
-
Größe
-
-
Plakate sind in
Deutschland nach DIN 683 genormt. Das Grundformat ist DIN A1
(594 x 841 mm). Alle weiteren Formate entstehen durch eine
Vervielfachung dieses Grundformats. Im Innenbereich von Gebäuden
wird das DIN A1 Kleinplakat häufig eingesetzt, im
Außenbereich sind dagegen noch bis 18fach größere
Formate üblich.
-
-
Reduktion auf
Kernelemente
-
-
Die meisten
Plakate werden im Vorbeigehen oder Vorbeifahren nur wenige
Sekunden lang betrachtet. Deshalb muss es in dieser kurzen Zeit
gelingen das Interesse des Betrachters zu wecken. Wichtigste
Voraussetzung dafür ist, dass der Aufbau eines Plakats und
seine Botschaft mit einem Blick erkennbar und verstehbar ist.
Dies wird am besten erreicht, wenn die Gestaltung auf wenige,
wesentliche Elemente (Schlagzeile, Eyecatcher, Logo) reduziert
ist.
|
-

|
- -
Partnerlink -
-
Out
of Media. Plakatgestaltung
-
Gestaltung,
Typographie etc. Ein Handbuch
-
100
beste Plakate
-
Plakatgestaltung.
Raumeroberungen
|
- Text
-
-
Das
Haupttextelement ist eine Schlagzeile, die vom Betrachter auf
einen Blick erfasst wird und neugierig macht. Die Botschaft, die
übermittelt werden soll, muss so gestaltet sein, dass sie
schnell, einfach und ohne Vorkenntnisse verstanden wird. Wichtig
ist, dass die Schriftgröße so gewählt wird, dass
diese Schlagzeile zumindest bei größeren Plakaten im
Außenbereich auch aus einer Entfernung von ca. 50 m noch
gut lesbar ist. Neben dieser Schlagzeile sollten weitere
Textblöcke nur sehr sparsam eingesetzt werden. Bei ihrer
Gestaltung ist auf kurze Textelemente mit einen hohen
Informationsgehalt zu achten - für umfangreiche
Erläuterungen oder die Vermittlung von Hintergrundwissen
ist ein Plakat ungeeignet. Bezüglich der Schriftgröße
gilt, dass der Text noch bei einem Abstand von mehr als einem
Meter gut lesbar sein muss. Außerdem ist darauf zu achten,
dass der Text nicht weiter als bis 15 mm an den Rand gehen darf,
da Plakate oftmals nebeneinander überlappend angebracht
werden und ein Teil der Schrift ansonsten verdeckt würde.
-
Bilder
-
-
Auf Plakaten sind
Bilder ein gutes Mittel, um Inhalte und Emotionen zu vermitteln.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Allerdings ist darauf zu
achten, dass die verwendeten Bilder kontrastreich und damit auch
auf größere Entfernungen noch gut erkennbar sind.
-
-
Farbe
-
-
Gezielt
eingesetzte Farben sind geeignet um Aufmerksamkeit zu erregen.
Sie dienen oftmals dazu emotionale Aspekte zu vermitteln. Starke
Farbkontraste sorgen außerdem dafür, dass die
Botschaft schneller vom Auge wahrgenommen und verstanden wird.
Da farbige Drucke allerdings deutlich teurer sind wird häufig
mit farbigem Papier, aber Aufdrucken in Schwarz sowie
Grauabstufungen gearbeitet.
-
-
Kosten sparen
-
-
Die Gestaltung
wirkungsvoller Plakate ist ohne professionelle Unterstützung
kaum zu realisieren. Um Kosten zu sparen, kann man sich aber
einmalig ein Basis-Plakat entwerfen lassen, in entsprechend
hoher Auflage drucken lassen und später dann bei Bedarf
aktuelle Ankündigungen wie z.B. Termine handschriftlich
eintragen oder auch mit selbstgestalteten Aufklebern arbeiten.
|
- Zurück
zum Inhaltsverzeichnis
-
Einstiegstexte:
-
Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
-
5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
-
Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
-
Praxisbeispiele:
-
Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
-
Checklisten:
-
Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
Werbemittel
|
- Das
Standardwerk des Non-Profit-Marketing bietet einen umfassenden
theoretischen Überblick über alle wichtigen
Themenaspekte, ergänzt durch zahlreiche Praxisbeispiele. …
Manfred Bruhn „Marketing
für Nonprofit-Organisationen“
(Amazon-Partnerlink)
-
Eine
solide, allgemeinverständliche und praxisnahe Einführung
in das Thema
-
Fundraising.
… Nicole Fabisch „Fundraising.
Spenden, Sponsoring und mehr“
(Amazon-Partnerlink)
|
- -
Partnerlink -
-
|