- Gestaltung
eines Programmheftes
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Für die
Mehrzahl der Bildungsanbieter ist das Programmheft unverändert
das wichtigste Werbemittel. Das Programmheft erfüllt sowohl
die langfristig angelegten Ziele von Öffentlichkeitsarbeit
(Image-Transport, Vertrauensbildung) als auch die kurzfristigen,
ergebnisorientierten Ziele von Werbung (Teilnehmer-Gewinnung).
Neben der Präsentation der Einrichtung und ihrer
Mitarbeiter in der Öffentlichkeit enthält es sachliche
Informationen über das Veranstaltungsangebot und die
Teilnahmebedingungen. Das Design des Programmhefts orientiert
sich am Corporate Design. Die nachfolgende Checkliste enthält
darüber hinaus gehende hilfreiche Tipps für die
Gestaltung:
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Format
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Das Format sollte
so gewählt sein, dass eine Postverschickung problemlos, d.
h. ohne zusätzliche Kosten möglich ist. Häufig
wird deshalb das Format 100 x 210 mm gewählt (das
entspricht einem zweimal längs gefalzten DIN A4-Blatt).
Dieses Format ist auch deshalb optimal, weil sich die üblichen
Druckbögen im DIN A2-Format dadurch optimal ausnutzen
lassen.
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Papier
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Gewicht:
Für den Umschlag sollte ein mindestens 100 - 120 Gramm
schweres Papier ausgewählt werden. Für die
Inhaltsseiten sind 80 Gramm ausreichend.
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Beschaffenheit:
Schwere Hochglanzpapiere wirken edler, scheiden aber
aufgrund der höheren Kosten meist aus. Strukturierte
Papiere gehen zu Lasten der Druckqualität. Auffällige
Musterungen wirken zusammen mit dem veröffentlichten Text
unübersichtlich.
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Orientierungshilfen
/ Gliederung
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Bei der Gestaltung
sind außerdem verschiedene Orientierungshilfen wichtig. So
sollte z. B. ein Inhaltsverzeichnis unbedingt vorhanden sein.
Die Gliederung des Programmheftes sollte durch ein Register,
Symbole, Farben oder verschiedene Schrifttypen unterstützt
werden. Unübersichtlichkeit kann ansonsten als Barriere für
Weiterbildungsbeteiligung wirken. Beispiele für
Hervorhebungen mittels Schrift: fett, kursiv oder
unterstrichen. GROSSBUCHSTABEN sind schwer zu lesen und
sollten eher vermieden werden. Farben haben eine Signal- und
Strukturwirkung. Sie sollten gezielt eingesetzt werden, damit
das Programmheft insgesamt nicht zu bunt wird.
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- Text
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Bezüglich des
Textes gibt es verschiedene grafische Gestaltungsmöglichkeiten,
die je nach Bedarf eingesetzt werden können. Linksbündige
Schrift wirkt spannend und aktiv. Zentrierte Schrift ist schwer
zu lesen und sollte nur für Überschriften verwendet
werden. Rechtsbündige Schrift wird als Fluchtbewegung
empfunden. Blocksatz eignet sich nur bei mehr als 30 Zeichen pro
Zeile und ist grundsätzlich eher für Sachinfos
empfehlenswert. Die Schriftgröße sollte mindestens 9
Pixel betragen. Der Zeilenabstand sollte circa 1/3 größer
gewählt werden, also mindestens 12 Pixel.
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Überschriften:
Die Überschriften sollten kurz und prägnant
sein. Sie sollen neugierig machen, aber auch informativ sein.
Die Zielgruppen müssen sich dadurch angesprochen fühlen.
Kleinere Textabschnitte ermöglichen dem Leser eine
schrittweise Abarbeitung der Information –
Zwischenüberschriften sind deshalb eine sinnvolle
Möglichkeit lange Texte aufzuteilen.
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Ankündigungstexte:
Der Text sollte alle nötigen Informationen (Thema,
Seminarinhalte, Arbeitsformen, Termine, erforderliche
Vorkenntnisse, Teilnahmegebühr, Dozent, usw.) enthalten,
aber nicht zu umfangreich sein. Die Art des Angebots muss
möglichst auf den ersten Blick erkennbar sein. Die Preise
und Nebenkosten müssen deutlich ausgewiesen und erkennbar
sein, damit es keine Zweifel und Überraschungen gibt. Dazu
gehören auch Kosten für Arbeitsmaterialien sowie
Möglichkeiten der Preisreduktion für bestimmte
Personengruppen wie Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose,
Studenten oder Rentner. Da der Bildungsprozess untrennbar mit
der Person verbunden und von ihr abhängig ist, sollte diese
häufiger persönlich angesprochen werden.
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Rahmenbedingungen:
Organisatorisches wie Veranstaltungsort, -datum und
Teilnahmegebühren sollte deutlich vom übrigen Text
abgehoben sein. Informationen über den Kursleiter dürfen
ebenfalls nicht fehlen. Auch auf einen während der üblichen
Geschäftszeiten erreichbaren Ansprechpartner und damit
weitergehende Beratungsmöglichkeiten sollte mehrfach
hingewiesen werden.
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Bilder
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Bilder (ironisch
und humorvoll) sind wichtig zur Auflockerung. Sie bleiben oft
besonders gut im Gedächtnis. Eine weitere Möglichkeit
sind Bilder, die in direktem Zusammenhang zum Text stehen und
die Inhalte visuell verstärken.
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Werbung
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Gezielte Werbung
ist durchaus sinnvoll und sollte in Erwägung gezogen
werden. Besonders bei kleineren Anbietern kann dadurch ein
qualitativ besseres Programmheft finanziert werden.
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zum Inhaltsverzeichnis
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Einstiegstexte:
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Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
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5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
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Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
-
Praxisbeispiele:
-
Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
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Checklisten:
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Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
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