- Massnahmen
planen
-
-
Budget
-
-
Art und Umfang der
möglichen Marketingmassnahmen sind entscheidend abhängig
von den finanziellen Mitteln, die dafür zur Verfügung
stehen. Hohe Kosten fallen dabei insbesondere am Anfang an, wenn
es darum geht das Corporate Design zu entwerfen und praktisch
umzusetzen (Druck von Visitenkarten, Briefpapier, Image-Flyer
etc.). Deshalb ist es günstig, wenn 3 – 5 % des
Jahresumsatzes für Werbeausgaben eingeplant werden und am
Anfang einmalig als komplette Summe zur Verfügung gestellt
werden. Aber auch mit einem geringeren Budget lässt sich
das Marketing in die richtigen Bahnen lenken und kann später
(bei besserer Finanzsituation) durch Fachleute weiter
professionalisiert werden. Ausserdem kann z. B. durch Sponsoring
oft ein qualitativ besseres Marketing finanziert werden.
-
Viele
Einrichtungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich arbeiten nicht
kostendeckend. Deshalb sind sie ohnehin darauf angewiesen, die
Lücke zwischen den selbst erwirtschafteten Finanzmitteln
und den tatsächlichen Ausgaben zu schliessen. Unter dem
Begriff Fundraising
(fund = Kapital, to raise = etwas aufbringen) werden alle
Möglichkeiten der Geldbeschaffung zusammengefasst. Neben
der Kontaktpflege zu bisherigen Geldgebern fallen darunter auch
Massnahmen zur Gewinnung neuer Spender und Sponsoren. Da die
Eigenmittel nicht ausreichen und die staatlichen Förderungen
aufgrund der schlechter werdenden wirtschaftlichen Lage
zurückgehen, werden Institutionen zukünftig immer
stärker gezwungen sein sich neue Finanzierungswege zu
erschliessen. Aber bei allem Glauben an die „gute Sache“
– es gibt nur ausgesprochen selten eine Leistung ohne
Gegenleistung. Beim Sponsoring werden die Rechte und Pflichten
in der Regel vertraglich genau festgelegt. Aber auch Spenden
sind oftmals nicht nur reine Geldgeschenke, d. h. es gibt
mündliche Absprachen, die Scheckübergabe wird
öffentlichkeitswirksam inszeniert usw.
-
-
Leitfragen:
-
Wieviel Geld steht
für das Marketing zur Verfügung?
-
Wo können wir
zusätzliche Finanzmittel erschliessen?
-
Welche
Erwartungshaltung hat der Geldgeber, d. h. welche Gegenleistung
wird verlangt?
-
Sind
Interessenkonflikte denkbar, die zum Verlust des
Kundenvertrauens führen?
-
-
Corporate
Design
-
-
Das Corporate
Design ist das einheitliche, äussere Erscheinungsbild einer
Einrichtung und soll durch die kontinuierliche Verwendung den
Wiedererkennungsgrad einer Institution steigern.
-
Wenn insgesamt nur
wenig Geld für das Marketing zur Verfügung steht,
besteht die Neigung alles selbst zu machen um die Kosten zu
senken. Oft ist auch ausreichend kreatives Potential vorhanden,
um Ideen künstlerisch bzw. grafisch umzusetzen.
Andererseits ist das Corporate Design ausgesprochen wichtig und
sollte möglichst professionell aussehen, weil es in der
Regel über Jahre unverändert eingesetzt wird. Deshalb
ist das Geld in einen Grafiker, der die eigenen Ideen kompetent
umsetzt, gut investiert. Bevor ein beauftragter Grafik-Designer
jedoch mit seiner Arbeit beginnt, ist es empfehlenswert ein
sogenanntes Briefing zu erstellen. Dieses Schriftstück
enthält alle Angaben zur Einrichtung, zu den angebotenen
Dienstleistungen, zu den Zielgruppen, dem Markt und den
Konkurrenten. Darüber hinaus werden darin die exakte
Aufgabenstellung für den Designer, die vereinbarten Preise
und Beurteilungskriterien für das Ergebnis festgelegt.
-
-
Leitfragen:
-
Welche
Eigenschaften sollen mit unserem Corporate Design ausgedrückt
werden?
-
Was möchten
wir mit diesem Erscheinungsbild erreichen?
-
Wie können
wir diese Vorstellungen praktisch umsetzen?
|
-

|
- -
Partnerlink -
-
|
- Konkrete
Einzelmassnahmen
-
-
Unverzichtbar für
eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit sind ein
Image-Flyer, Visitenkarten und entsprechendes Briefpapier. Dazu
kommt die Aussenwerbung. Bis auf sehr wenige Ausnahmen ist auch
eine entsprechende indexpage ein wichtiges Aushängeschild
für die Einrichtung.
-
Zusätzlich
sind verschiedene Werbemassnahmen erforderlich, wie z. B. ein
Programmheft oder auch die gezielte Ankündigung für
einzelne Veranstaltungen in Form von Plakaten und Flugblättern.
-
Bei der konkreten
Entscheidung über die erfolgreiche Gestaltung einzelner
Massnahmen sollten die wichtigsten Grundregeln des kommerziellen
Marketings beherzigt werden. Dazu gehören:
-
M.A.Y.A. –
Most Advanced Yet Acceptable
-
K.I.S.S. –
Keep It Simple & Stupid
-
A.I.D.A. –
Attraction, Interest, Desire, Action
-
-
Leitfragen:
-
Was soll mit dem
Marketing erreicht werden?
-
An welche
Zielgruppe(n) ist die Werbung gerichtet?
-
Wie, d. h. über
welche Vertriebswege, erreichen wir diese Zielgruppe(n)?
-
In welchem
zeitlichen Rahmen sollen unsere Marketingmassnahmen erfolgen?
-
Welche Kosten
entstehen durch die geplanten Massnahmen?
-
Wie gehen wir mit
den Kundenreaktionen um?
-
-
Pressearbeit
-
-
Zu den zentralen
Aufgaben von Öffentlichkeitsarbeit gehört auch eine
systematische, kontinuierlich durchgeführte Zusammenarbeit
mit der Presse. Anders als bei den bisher aufgeführten
Massnahmen sind die Reaktionen der Presse nur sehr wenig
planbar. Damit Pressemitteilungen nicht gleich ungelesen in den
Papierkorb wandern, sollte der persönliche Kontakt gesucht
und gezielt ein Presseverteiler aufgebaut werden. Einmal
entstandene Beziehungen müssen regelmässig gepflegt
werden.
-
Die professionelle
Zusammenarbeit mit der Presse ist durch eine offene
Kommunikation und den fortlaufenden Austausch interessanter und
seriöser Informationen gekennzeichnet. Das gilt
selbstverständlich nicht nur dann, wenn über positive
Ereignisse berichtet wird, sondern vor allem auch, wenn etwas
nicht so gut läuft. Gerade unbequemen Nachfragen von
Journalisten sollte möglichst schnell, offen und
professionell begegnet werden.
-
-
Leitfragen:
-
Wer sind die
richtigen Ansprechpartner?
-
Welche
Informationen wollen wir weitergeben?
-
Was möchten
wir durch die Pressearbeit erreichen?
-
-
Das komplette
5-Punkte-Konzept kostenlos als PDF-Datei
downloaden.
|
- Zurück
zum Inhaltsverzeichnis
-
Einstiegstexte:
-
Überblick:
Social Marketing (PDF),
Hintergrundwissen
Social Marketing,
Wissenswertes
zum Fundraising,
Glossar
der Fachbegriffe
-
5-
Punkte-Konzept des Social Marketing:
-
Profil
erarbeiten,
Ziele
definieren,
Maßnahmen
planen,
Konzept
umsetzen,
Erfolg
überprüfen
-
Praxisbeispiele:
-
Image-Flyer,
Homepage,
Programmheft,
Plakat
-
Checklisten:
-
Adressen-Datenbank,
Briefing
(Designer),
Controlling,
Mailing
(Werbebrief, Spendenbrief),
Marktforschung,
Pressemitteilung,
Werbemittel
|
- Das
Standardwerk des Non-Profit-Marketing bietet einen umfassenden
theoretischen Überblick über alle wichtigen
Themenaspekte, ergänzt durch zahlreiche Praxisbeispiele. …
Manfred Bruhn „Marketing
für Nonprofit-Organisationen“
(Amazon-Partnerlink)
-
Eine
solide, allgemeinverständliche und praxisnahe Einführung
in das Thema
-
Fundraising.
… Nicole Fabisch „Fundraising.
Spenden, Sponsoring und mehr“
(Amazon-Partnerlink)
|
- -
Partnerlink -
|