Social Marketing
Ziele definieren

Nur wer sich Ziele setzt, kann sie auch erreichen!

Kundennachfrage

Bei der Zielsetzung ist zu berücksichtigen, dass der Dienstleister nicht ausschließlich selbst seine Ziele vorgibt, sondern dass sie in einem nicht unerheblichen Maß durch Kundenwünsche von außen vorgegeben werden. Leider wird diese Marktorientierung und Ausrichtung an der Kundennachfrage gerade im Bildungs- und Gesundheitsbereich häufig abgelehnt. Während in Bildungseinrichtungen hauptamtliche, pädagogische Mitarbeiter oft überholten Bildungsidealen nachhängen, findet im Gesundheitsbereich z. B. erschreckend wenig Austausch zwischen Ärzten und Patienten (Selbsthilfegruppen) statt, so dass Angebote häufig an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbei gehen. Aber je stärker die finanzielle Eigenverantwortung des Teilnehmers oder Patienten beansprucht wird, desto grösser ist auch sein verständlicher Wunsch nach Mitsprache. Deshalb sollte jede Nachfrage ernst genommen werden, denn nicht zuletzt bietet insbesondere der Wunsch nach aussergewöhnlichen Dienstleistungen immer auch die Chance neue Marktsegmente zu erschliessen.

Leitfragen:
Welche Zielgruppe (Kunden) wollen wir ansprechen?
Welche Bedürfnisse haben diese Kunden?
Welchen Preis können/wollen diese Kunden bezahlen?
Welche (Gegen-) Leistung soll der Kunde erbringen?
Wie erreichen wir diese Kunden?
Wie kommt unsere Leistung zum Kunden?

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Allgemeine Marktsituation

Eine umfassende Analyse des Angebots von Konkurrenten (Kernleistungen, Zusatznutzen, Preisgestaltung, Werbung & Öffentlichkeitsarbeit, Qualifikation der Mitarbeiter, räumliche & technische Ausstattung usw.) ist für die eigene Zielsetzung ebenfalls unerlässlich. Die Stärken und Schwächen der Mitbewerber müssen genau untersucht werden, um anschliessend die eigenen Wettbewerbsvorteile herauszuarbeiten. Neben dieser klaren Abgrenzung von der Konkurrenz und Betonung der eigenen Stärken, werden im Vergleich mit anderen aber auch die persönlichen Schwächen deutlich und zeigen an, wo Bedarf an Veränderung und Verbesserung besteht.

Leitfragen:
Wer sind unsere Konkurrenten?
Was bieten diese Konkurrenten? Zu welchem Preis?
Wo schneiden wir im Vergleich zu unseren Konkurrenten besser ab und wo schlechter?

Ist-Soll-Analyse

Ein professionelles Marketing berücksichtigt immer sowohl interne Aspekte (Corporate Identity) als auch äussere Faktoren (Kunden, Konkurrenz). Die so gewonnen Informationen dienen dazu gegenüber zu stellen:

"Was ist?" (Ist-Zustand) --- "Was soll sein?" (Soll-Zustand)

Aus dieser Ist-Soll-Analyse werden dann die Ziele entwickelt. Bei dem Soll-Zustand handelt es sich um eine Zukunftsvision, bei der auch Überlegungen zu den zu erwartenden Veränderungen des Marktes und der Rahmenbedingungen mit einbezogen werden müssen. Das bedeutet, dass die Ziele unter Umständen immer wieder angepasst werden müssen. Die Ziele müssen konkret und sehr präzise formuliert sein, weil es nur so im Nachhinein möglich ist zu überprüfen, ob die gesetzten Ziele auch erreicht wurden. Es sollten realistische Ziele gesetzt werden, weil das Scheitern an überhöhten Ansprüchen zu Frustrationen der einzelnen Mitarbeiter führt und das Nicht-Erreichen versprochener Standards die Unzufriedenheit und den Vertrauensverlust des Kunden zur Folge hat.

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Einstiegstexte:
Überblick: Social Marketing (PDF), Hintergrundwissen Social Marketing, Wissenswertes zum Fundraising, Glossar der Fachbegriffe
5- Punkte-Konzept des Social Marketing:
Profil erarbeiten, Ziele definieren, Maßnahmen planen, Konzept umsetzen, Erfolg überprüfen
Praxisbeispiele:
Image-Flyer, Homepage, Programmheft, Plakat
Checklisten:
Adressen-Datenbank, Briefing (Designer), Controlling, Mailing (Werbebrief, Spendenbrief), Marktforschung, Pressemitteilung, Werbemittel
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